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Leben mit Alpha-1-Antitrypsin-Mangel
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Präventive Maßnahmen


Sollte sich herausstellen, dass Sie oder ein Angehöriger einen Alpha-1-Antitrypsin-Mangel haben, gibt es einige wichtige Dinge, die Sie tun können. Sind Kinder betroffen, ist hierbei die Unterstützung der Eltern besonders wichtig.
 
Ist ein Alpha-1-Antitrypsin-Mangel festgestellt, man aber noch nicht an einem Lungenemphysem erkrankt, lautet die Devise „Schützen und vorbeugen“. Dies gilt auch bereits für Kinder und Jugendliche, die bisher keine Symptome einer Lungenerkrankung entwickelt haben.
Ist man bereits an einem Lungenemphysem erkrankt, heißt es „Fortschreiten verlangsamen und lindern“.
 
In beiden Situationen gilt:
  • Nicht rauchen
  • Regelmäßig Sport treiben
  • Eiweiß- und vitaminreiche Ernährung
  • Schadstoffe am Arbeitsplatz meiden
  • Offenes Holzfeuer meiden
  • Infekte der Atemwege meiden

Auch Ihr Arzt kann Sie unterstützen, z. B. mit dem Rauchen aufzuhören oder Infekten der Atemwege vorzubeugen, z. B. durch Grippeschutzimpfung.
 
Auch bei einer durch Alpha-1-Antitrypsin-Mangel verursachten Lebererkrankung werden Betroffenen folgende wichtige Vorsorgemaßnahmen empfohlen:
  • regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen zur frühzeitigen Erkennung von Leberumbauprozessen oder Lebertumoren
  • Schutz vor leberschädigenden Virusinfektionen, wie Hepatitis (v.a. Impfung gegen Hepatitis A und B, Maßnahmen zum Schutz vor anderen Hepatitisinfektionen)
  • Vermeidung von starkem Übergewicht und erheblichem Alkoholkonsum